Ein interaktives MINT-Projekt für Berliner Schulen

Kommt mit!
Schließt euch an und werdet auch ihr zu Humboldt Explorers.

Visualisiert und analysiert über die interaktive Karte Umweltdaten, die von anderen Humboldt Explorers erfasst wurden. Vergleicht eure Messungen mit Umweltdaten von anderen Schulen.

Seid für einen Tag selbst Wissenschaftler*innen und forscht zu naturwissenschaftlichen Phänomenen in eurer direkten Umgebung.

Wie laut ist es eigentlich auf dem Schulhof?
Wovon hängt die Lautstärke überhaupt ab?
Welche Pflanzen wachsen bei uns in der Umgebung?
Und was hat das alles mit dem Klima zu tun?

Erforscht Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren in eurer Stadtumgebung.

Führt dazu wissenschaftliche Untersuchungen durch und erfasst dabei Daten zu den Faktoren mit analogen und digitalen Tools. Wertet eure Daten aus und interpretiert sie, so findet ihr Antworten auf Forschungsfragen zu eurer Stadtumgebung.

Tauscht euch über eure Erkenntnisse aus, diskutiert dabei euer Vorgehen.

Projektinfos

Humboldt Explorers ist ein Citizen-Science-Schulprojekt der Bayer Foundation, der Stiftung Humboldt-Universität und der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Projekt richtet sich an alle Berliner Lerngruppen von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe.

Im Rahmen einer Data Literacy Education werden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bearbeitet und 21st Century Skills aufgebaut. Dies erfolgt in Lerneinheiten, die sich auf die Lebenswelt der Lernenden beziehen und gleichzeitig aktuelle gesellschaftliche Themen bearbeiten.

Schüler*innen werden selbst zu Humboldt Explorers und beobachten und untersuchen naturwissenschaftliche Phänomene in ihrer Schulumgebung mit analogen und digitalen Messverfahren. Als Student Citizen Scientists übertragen die Schüler*innen ihre Daten in eine interaktive Karte, und modellieren übergreifende naturwissenschaftliche Zusammenhänge durch Verbindung der eigenen Daten mit Daten anderer Schulstandorte.

Leitideen des Projekts

Lernangebote

Mit Blick auf das zentrale Thema Stadtökologie wird die konkrete Stadt- bzw. Schulumgebung Lernender angesprochen. In interdisziplinären MINT-Lerneinheiten werden Forschungsfragen zur pflanzlichen Artenvielfalt und zu Geräuschpegeln analog wie digital bearbeitet.

Aktuell bieten wir im Rahmen von Schulbesuchen folgende Lerneinheiten für Berliner Schulen an:

Lerneinheit »Geräuschpegel«

Anhand eines akustischen Alltagsphänomens erfahren die Schüler*innen, wovon die wahrgenommene Lautstärke abhängt und wie diese beeinflusst werden kann. In einer digitalen Lernumgebung erhalten sie durch Lernvideos Informationen zum Thema Schall und dessen Beziehungen zu anderen Faktoren. Mit Tablets bearbeiten sie interaktive Quizformate und formulieren eigene Texte. Sie wenden die Erkenntnisse in Experimenten an. Sie messen die Lautstärke an unterschiedlichen Orten der Schulumgebung mit verschiedenen Messverfahren, werten sie aus und vergleichen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen entwickeln die Schüler*innen eigene Projekte mit Blick auf eine gesundheitsförderliche Umgestaltung der Schulumgebung.
Jahrgangsstufen
7 bis 10
Berliner Rahmenlehrplan Physik »Mechanische Schwingungen und Wellen«

Kompetenzbereich
Erkenntnisgewinnung

Dauer
ca. 120 Minuten

Erforderliche Räume und Materialien bei Schulbesuch
• ein großer Raum
• WLAN

Anzahl erforderlicher betreuenden (Lehr-)Personen
2

Lerneinheit »Pflanzliche Artenvielfalt«

Anhand des Alltagsphänomens pflanzliche Artenvielfalt erfahren die Schüler*innen wie ausgewählte abiotische Umweltfaktoren mit der pflanzlichen Artenvielfalt in ihrer direkten Umgebung zusammenhängen. In einer digitalen Lernumgebung erhalten die Schüler*innen anhand von Lernvideos Informationen zum Thema pflanzliche Artenvielfalt und dessen Beziehungen zu verschiedenen abiotischen Umweltfaktoren. Mit Tablets bearbeiten sie interaktive Quizformate, formulieren eigene Texte und durchlaufen eine virtuelle Entdeckungstour. Zur Bestimmung eines pflanzlichen Artenvielfaltsindex werden auf dem Schulhof Beobachtungsflächen abgesteckt und Pflanzenarten bestimmt sowie die Häufigkeit ihres Vorkommens gezählt. Dieser Index wird mit abiotischen Faktoren der Umgebung in Beziehung gesetzt und für alle Beobachtungsflächen verglichen sowie übergreifend modelliert. Mit den gewonnenen Erkenntnissen entwickeln die Schüler*innen eigene Projekte mit Blick auf eine nachhaltige Umgestaltung der Schulumgebung.
Jahrgangsstufen
7 bis 10
Berliner Rahmenlehrplan Biologie »Lebensräume und ihre Bewohner – vielfältige Wechselwirkungen«

Kompetenzbereich
Erkenntnisgewinnung

Dauer
ca. 180 Minuten (inklusive Pausen)

Erforderliche Räume und Materialien bei Schulbesuch
• ein großer Raum
• Schulhof
• Beamer mit Projektionsfläche oder Smartboard (Anschluss von externem Gerät)

Anzahl erforderlicher betreuenden (Lehr-)Personen
2

Wir besuchen Ihre Schule ganzjährig.
Hier buchen Sie einen Termin für Ihre Lerngruppe!

Lernumgebung

Auf dem Schulhof

  • Erforschung stadtökologischer Forschungsfragen in der Schulumgebung
  • Erfassung der Pflanzen auf dem Schulhof und Bestimmung der pflanzlichen Artenvielfalt
  • Experimente zu Geräuschpegeln auf dem Schulhof
  • Messungen: Citizen Science Toolkit mit senseBox:edu und Apps wie Flora incognita.

Im digitalen Raum

  • Digitale Erfassung, Visualisierung und Auswertung von Daten ausgehend von Forschungsfragen und Hypothesen
  • Übergreifende Modellierung von Daten mit dem SageModeler
  • Virtuelle Entdeckungstouren
  • Interaktive Umfragen
  • Quizformate für Festigung

senseBox

Die senseBox ist ein Toolkit für digitale Bildung, Citizen Science und Umweltmonitoring.

Das im Schülerlabor der Uni Münster entwickelte Experimentierset verknüpft die Grundlagen des Computational Thinking mit Frage- und Problemstellungen des gesamten MINT-Bereichs und bietet so einen einfachen Zugang zur Welt des Coding und der Elektronik.

Weitere Infos zur senseBox findet ihr hier: https://sensebox.de/

Mithilfe der Sensoren der senseBox messen die Schüler*innen folgende Umweltphänomene:

Luftdruck
& Temperatur

Beleuchtungsstärke
& UV-Strahlung

Feinstaub

Schallpegel

Bodenfeuchte
& Temperatur

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